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Umfrage zum Thema Gesundheitsversorgung in österr. Gemeinden

Wie beurteilen die Gemeindevertreter Österreichs Gesundheitswesen? Ist die medizinische Versorgung vor Ort ausreichend und wie werden die Vorhaben der Gesundheitsreform beurteilt? In Kooperation mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger  führte kommunalnet.at bereits zum zweiten Mal nach 2015 eine Umfrage zu diesen Themen durch.

Das wichtigste Ergebnis vorweg: eine unverändert satte Mehrheit von mehr als 87 Prozent der befragten Gemeindevertreter sind mit den Leistungen des heimischen Gesundheitswesens zufrieden. Und vom immer behaupteten Ärztemangel kann absolut keine Rede sein.


Auch wenn die Gestaltung der Angebote des Gesundheitswesens nicht in die Kompetenz der Gemeinden fällt, ist das Thema für die Vertreter der Kommunen von hohem Interesse. 1.538 Personen, die aus mehr als 600 Gemeinden, quer durch Österreich und repräsentativ für die Größenverteilung aller Gemeinden kommen, nahmen an dieser Online-Umfrage zur Gesundheitsversorgung teil.


Hohe Zufriedenheit mit den Leistungen des Gesundheitssystems

Das wichtigste Ergebnis der Befragung ist zweifellos die auch im Jahr 2016 wieder außerordentlich hohe Zufriedenheit der Gemeindevertreter mit den Leistungen des Gesundheitssystems:
9 von 10 befragte Gemeindevertreter sind mit dem medizinischen Angebot eher bis sehr zufrieden und meinen, dass ihre Gemeindebürger gut versorgt sind.


Umfrage kommunalnet 2016



Wie sieht man die ärztliche Versorgung in den Gemeinden?

Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass es in ihrer Gemeinde zumindest einen Haus-/Gemeindearzt gäbe bzw. bei weiteren 15 Prozent sogar mehrere Ärzte vor Ort.
Dass ein Arzt nur fallweise vorhanden wäre, sagten 6,8 Prozent - überhaupt keinen Arzt vor Ort gibt es bei 11 Prozent der Befragten.


Umfrage kommunalnet 2016



Mehr Zeit für medizinische Beratung weiterhin an Spitze


Der Wunsch nach mehr Zeit für medizinische Beratung steht mit 30 Prozent weiterhin an der Spitze der Angebote/Leistungen, die sich Bürger in ihrer Gemeinde vom Hausarzt wünschen.
Längere Öffnungszeiten stehen mit 22 Prozent an zweiter und durchgehende Betreuung in Therapien mit 13 Prozent an dritter Stelle.


Umfrage kommunalnet 2016